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26.01.2026

„Erinnern heißt Verantwortung für eine inklusive Gesellschaft“

Anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar erinnert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) an die Menschen mit Behinderungen, die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde wurden.

Dazu erklärt Tobias Schmidt, Vorsitzender der BAG BBW:

„Als Verband, der sich für junge Menschen mit Behinderungen einsetzt, erinnern wir besonders an jene, denen im Nationalsozialismus systematisch das Recht auf Leben abgesprochen wurde. Die sogenannten 'Euthanasie'-Morde waren Ausdruck einer menschenverachtenden Ideologie.

Diese Verbrechen mahnen uns bis heute, weil Ausgrenzung, Entmenschlichung und Hass nicht nur einzelne Menschen treffen, sondern eine ganze Gesellschaft und ein Land zerstören. Umso wichtiger ist es, sich entschieden gegen jede Form von Diskriminierung zu stellen und die Würde jedes Menschen zu verteidigen.

Für uns bedeutet Erinnern auch Auftrag und Verantwortung: für eine inklusive Gesellschaft, in der Vielfalt als Stärke anerkannt wird und Teilhabe für alle Menschen selbstverständlich ist.“

Pressemitteilung der BAG BBW vom 26.01.2016