Fachbereiche

Wir bieten Ausbildungen in 11 Fachbereichen an. 

Änderungsschneider*innen ändern (kürzen, verlängern, weiten, engen), bessern aus und reparieren Kleidungsstücke und Heimtextilien. Sie lernen, mit Kunden und Aufträgen umzugehen.

Textil- und Modenäher*innen schneiden Stoffe zu, nähen, bügeln und fixieren Kleidungsstücke und bedienen Spezialmaschinen. Sie lernen viel über Materialien, Zuschnitte, technische Abläufe und die Qualitätssicherung.

Textil- und Modeschneider*innen planen, kalkulieren und fertigen selbstständig Modelle und anspruchsvolle Kleidungsstücke. Sie erstellen digitale Schnittbilder und Schnittteile am Computer.

Die Ausbildung zum/zur Textil- und Modeschneider*in ist nur nach abgeschlossener Ausbildung zum/zur Änderungsschneider*in oder zum/zur Textil- und Modenäher*in möglich.

Fachpraktiker*innen im Damenschneiderhandwerk führen einfache Näh-, Hand-und Bügelarbeiten an Kleidungsstücken durch. In der Berufsschule sind die Anforderungen in der Fachtheorie nicht so hoch.

Medientechnologen*innen Druck drucken Plakate, Flyer, Kataloge, Kalender und andere Printprodukte. Sie stellen digitale Druckformen her, richten die Offsetdruckmaschinen ein und kontrollieren und optimieren den Druckprozess. Sie halten die Druckmaschinen instand.

Maschinen- und Anlagenführer*innen arbeiten in unterschiedlichen Produktionsbereichen der Druckindustrie und der papierverarbeitenden Industrie. Sie beschneiden, falzen und binden Printprodukte. Sie richten Druck-, Schneid-, Falz- und Bindemaschinen ein, bedienen sie und halten sie instand.

Köch*innen bereiten Speisen zu, richten sie an und geben sie aus. Sie kalku­lieren Gerichte, berechnen die Zutaten, erstellen eigene Rezepturen und Speisekarten. Sie sprechen mit Gästen und beraten diese.

Fachpraktiker*innen Küche bereiten Lebensmittel zur Verarbeitung vor, stellen einfache Speisen nach Rezept her und richten sie an. Sie bedienen Großküchengeräte und reinigen und pflegen diese.

In der Berufsschule sind die Anforderungen in der Fachtheorie nicht so hoch wie im Ausbildungsberuf Koch. Später arbeiten sie unter Anleitung erfahrener Köch*innen.

Die Auszubildenden beider Richtungen arbeiten in einer Lehr- und Versorgungsküche und übernehmen die tägliche Versorgung der Lehrlinge und Mitarbeitenden des BBW Leipzig.

Maler*innen und Lackierer*innen streichen Fenster und Türen, tapezieren Decken und Wände, verlegen Decken-, Wand- und Bodenbeläge. Sie stellen Beschriftungen, Hinweiszeichen und Werbeschilder her.

Farbgeber*innen arbeiten vor allem im Korrosionsschutz. Unter Anleitung erfahrener Fachkräfte entrosten und grundieren sie Untergründe und streichen und versiegeln Oberflächen. Sie dämmen Wände und renovieren Gebäude.

In der Berufsschule sind die Anforderungen in der Fachtheorie nicht so hoch wie im Ausbildungsberuf Maler*in und Lackierer*in.

Gärtner*innen FR Garten- und Landschaftsbau und Fachpraktiker*innen Gartenbau Garten- und Landschaftsbau gestalten und pflegen Freianlagen aller Art. Sie begrünen Dächer und Fassaden, legen Teiche (Feuchtbiotope) an, pflastern Wege und errichten (Trocken-)Mauern.

Gärtner*innen FR Zierpflanzenbau und Fachpraktiker*innen Gartenbau Zier­pflanzenbau züchten, pflegen, ernten, sortieren, lagern und verarbeiten Pflanzen. Sie bepflanzen Gefäße und Rabatten und binden Blumensträuße. Sie verkaufen Pflanzen und beraten die Kund*innen.

Für Fachpraktiker*innen Gartenbau sind die Anforderungen in der Fachtheorie nicht so hoch und die Arbeit muss nicht selbstständig geplant und organisiert werden. Später arbeiten sie unter Anleitung erfahrener Gärtner*innen.

Hauswirtschafter*innen versorgen und betreuen Menschen. Sie kaufen z. B. Lebensmittel ein und bereiten Speisen und Getränke zu. Sie reinigen und pflegen Textilien und Räume und stellen vielfältige Raum- und Tischdekorationen her. Sie unterstützen Kinder und Senior*innen bei der Körperpflege, Nahrungsaufnahme, Freizeitgestaltung und bei Arztbesuchen.

Fachpraktiker*innen Hauswirtschaft übernehmen die gleichen praktischen Aufgaben wie Hauswirtschafter*innen. Sie arbeiten jedoch unter Anleitung erfahrener Fachkräfte. In der Berufsschule sind die Anforderungen in der Fachtheorie nicht so hoch wie im Ausbildungsberuf Hauswirtschafter*in.

Tischler*innen arbeiten mit Holz und anderen Werkstoffen (z. B. Kunststoffe, Glas, Metall). Sie arbeiten mit der Kreissäge, der Hobel- und anderen Maschinen. Sie schleifen, beizen und lackieren Oberflächen. Sie bauen Möbel aus Vollholz und Spanplatten. Auch Furnier wird verarbeitet. Zur Gesell*innenprüfung stellen sie ein Möbelstück nach eigenem Entwurf (technische Zeichnung, Materialkalkulation etc.) her.

Fachpraktiker*innen für Holzverarbeitung bauen aus Holz und anderen Werkstoffen Möbelteile und Kleinmöbel. Zur Abschlussprüfung fertigen sie nach Vorgaben eine Arbeitsprobe an. In der Berufsschule sind die Anforderungen in der Fachtheorie nicht so hoch wie im Ausbildungsberuf Tischler*in.

Kaufmänner/Kauffrauen für Büromanagement führen selbstständig verschiedene Büro- und Verwaltungsarbeiten aus. Sie erledigen den Schriftverkehr, übernehmen Aufgaben in der Kostenrechnung und sind in der Buchführung und Personalverwaltung tätig.

Fachpraktiker*innen für Bürokommunikation erledigen unter Anleitung hauptsächlich den Schriftverkehr und bestimmte Aufgaben in der Buchführung. In der Berufsschule sind die Anforderungen in der Fachtheorie nicht so hoch wie im Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement.

Die praktische Ausbildung für beide Berufe findet ab 2. Lehrjahr an Praxislernorten in der Verwaltung und in den Unternehmen der BBW-Leipzig-Gruppe und ab 3. Lehrjahr in Firmen am Wohnort der Auszubildenden statt. Diese Einsätze werden durch eine*n Ausbilder*in intensiv betreut.

Fachkräfte für Lagerlogistik optimieren logistische Prozesse. Mithilfe computerge­stützter Programme beschaffen und verpacken sie Waren, planen Touren und machen die Waren versandfertig.

Fachlagerist*innen bearbeiten Wareneingänge und -ausgänge und sind verant­wortlich für die sachgerechte Warenlagerung. Durch Inventuren und ständige Kontrolle beim Zusammenstellen der Ladeeinheiten (Kommissionieren) können sie jederzeit über Warenbestand und Lagerorte Auskunft geben.

Fachpraktiker*innen Lager nehmen Waren an und überprüfen anhand der Begleit­papiere deren Art, Menge und Beschaffenheit. Sie erfassen die Lagerbestände, verpacken Güter und stellen Ladeeinheiten zusammen (Kommissionieren). Sie bedienen Transportgeräte und Fördermittel.

Für Fachlagerist*innen und Fachpraktiker*innen Lager sind die Anforderungen in der Fachtheorie nicht so hoch wie im Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik.

Die praktische Ausbildung findet begleitet durch BBW-Ausbilder*innen in Leipziger Betrieben statt. Die Auszubildenden aller drei Berufe erwerben die Berechtigung zum Führen von Flurförderfahrzeugen (Staplerschein).

Feinwerkmechaniker*innen bearbeiten verschiedene Werkstoffe mit unterschiedlichen Werkzeugen und Werkzeugmaschinen. Diese Werkzeugmaschinen unterscheiden sich in handgeführte und computergesteuerte (CNC) Dreh- und Fräsmaschinen. Die Teilnehmenden erhalten eine gefestigte CNC-Ausbildung, Kenntnisse im Erodieren, in der Stanztechnik, in der Qualitätsprüfung, in CAD/CAM und in der Pneumatik und Elektropneumatik.

Zerspanungsmechaniker*innen bearbeiten verschiedene Werkstücke für Maschinen, Geräte und Anlagen. Die Teilnehmenden sind tätig an handgeführten und computergesteuerten (CNC) Dreh- und Fräsmaschinen. Dabei erhalten die Teilnehmer eine gefestigte CNC-Ausbildung, Kenntnisse in der Qualitätsprüfung und in CAD/CAM.

Fachpraktiker*innen für Zerspanungsmechanik bearbeiten verschiedene Werkstoffe mit unterschiedlichen Werkzeugen und Werkzeugmaschinen. Dabei kommen handgeführte Dreh- und Fräsmaschinen zum Einsatz. Die Teilnehmende erhalten Grundlagen in der CNC-Ausbildung.

Fachpraktiker*innen für Industriemechanik bearbeiten verschiedene Werkstoffe mit unterschiedlichen Werkzeugen und Werkzeugmaschinen. Es werden Baugruppen für technische Systeme hergestellt, instandgesetzt und überwacht. Die Teilnehmenden können Pneumatik und Hydraulik für einfache Schaltungen anwenden. Dieser Berufsabschluss ermöglicht einen zukünftigen Einsatz in der regionalen Automobilindustrie.

 

In allen vier Berufen lernen die Teilnehmenden, technische Zeichnungen zu lesen und anzuwenden.

Zahntechniker*innen stellen Zahnersatz (Brücken, Prothesen) und kieferorthopädische Apparate her und reparieren diese. Zahnersatz ist immer eine hochpräzise, filigrane und feinmechanische Maßanfertigung. Zahntechniker*innen nutzen für ihre Arbeit auch hochmoderne (computergestützte) Technik.

Kontakt

Frau Junge
Tel. (0341) 41 37-154

Frau Otto
Tel. (0341) 41 37-131

anfragen@bbw-leipzig.de